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Siebträger

Im Siebträger wird Wasser in einem Kessel erhitzt und unter dem mit Hilfe einer Pumpe erzeugten Druck durch fein gemahlenes Kaffeemehl geleitet. Der Kaffee wird bei diesem Maschinentyp immer in separaten Mühlen gemahlen.

Die Zubereitung von Espresso oder Kaffee mit einer Siebträgermaschine erfolgt bei 9 bar Kesseldruck. In das Kaffeesieb kommen exakt 7g Kaffee. Dieser sollte dann insgesamt 30 Sekunden durch das Sieb laufen. Davon sind 5 Sekunden für das Vorbrühen (Kaffeemehl wird feucht) und 25 Sekunden für das Auslaufen des Kaffees bestimmt. Damit der Espresso nicht zu früh in die Tasse fließt wird der Kaffee im Sieb vorher mit einem Tamper leicht verdichtet (durch stärkeres Anpressen kann das Vorbrühen verlängert werden). Dann erst fließen 30ml die nächsten 25 Sekunden des leicht schaumigen, dickflüssig-cremigen Espressos in die Tasse. Geht die Prozedur schneller, ist das Kaffeemehl zu grob, dauert es länger oder es kommt gar kein Kaffee aus dem Siebträger ist das Kaffeemehl zu fein gemahlen.

Die exakte Dauer der Zubereitung und der konstante Druck von etwa 9 bar sind der Schlüssel zum perfekten Espresso. Der kurze, intensive Kontakt des 88°C - 92°C heißen Wassers mit dem gemahlenen Kaffee löst bei ca. 9 bar die meisten Aromen, aber nur wenig Bitterstoffe und Koffein (nur ca 120 mg/Tasse) aus dem Kaffeemehl.

Sie erkennen den perfekten Espresso an seiner beständigen, dichten Crema.

Vorteile

  • Größte Kaffeevielfalt
  • Viele Einstellmöglichkeiten
  • Höchste Kaffeequalität
  • Alle Kaffeespezialitäten können zubereitet werden

Nachteile

  • Hohe Anschaffungskosten
  • Hoher Reinigungs- und Pflegeaufwand
  • Erhöhter Platzbedarf
  • Lange Aufheizphase
  • Extrakosten für Kaffeemühle
  • Erfahrung bei der Zubereitung nötig